Das Thema Frauengesundheit umfasst viele Themen. Seien es die berühmten Stimmungsschwankungen an verschiedenen Tagen im Monat, Hitzewallungen oder der innige Wunsch, ein Kind empfangen zu dürfen. In der Naturheilkunde und in der Osteopathie können wir vieles unterstützend begleiten.

Aktuell beschäftigt mich besonders aus osteopathischer Sicht ein Thema ganz besonders: Der Beckenboden.


Viele Frauen leiden unter Problemen mit dem Beckenboden, das zeigt sich fast täglich in meiner Praxis. Dies kann sich ganz unterschiedlich äußern. Klassisch sind die bekannten Schwierigkeiten beim Husten, Niesen oder Springen. Aber auch Rückenschmerzen oder Schmerzen beim Sex können ihre Ursache in einem schwachen oder auch zu verspannten Beckenboden haben.


Viele probieren es dann meist mit den unterschiedlichsten Übungen und müssen leider oft feststellen, dass sich nicht unbedingt die erwünschte Besserung einstellt.

Woran kann das liegen?


Der Beckenboden funktioniert wie das Sprungtuch eines Trampolins. Er muss über eine gewisse Festigkeit, aber auch eine gute Elastizität verfügen.


Eigentlich ist unser Becken nach unten hin offen. Die Abgrenzung nach unten wird nur über verschiedene Muskelschichten realisiert. Schon geringe Änderungen in den Spannungsverhältnissen dieser Muskelschichten, können zu Schwierigkeiten in der Funktionalität führen. Wenn dann noch ungünstige Druckverhältnisse durch viel Sitzen, eine schlechte Verdauung oder eine eingeschränkte Atmung dazu kommen, können die Muskeln ihre Arbeit nicht mehr richtig verrichten und die bekannten Probleme fangen an.


Stürze auf das Gesäß, Umknicken mit einem Fuß, Haltungsfehler und Geburten können ebenfalls einen ungünstigen Einfluss auf das Geschehen haben.

Noch mehr Infos zu diesem und weiteren Themen gibt ab sofort dazu auf meinem Blog! Hier geht es lang...


Was kann ein osteopathisch arbeitender Therapeut tun?


In der Osteopathie sehen wir immer den ganzen Menschen und Ziel unserer Arbeit ist es, ungünstige Muster zu erkennen, zu behandeln und dem Körper so den Weg zu ebnen, wieder zu seiner Regulation und damit in die Balance zurückzufinden.


So kann es sein, dass sich das Zwerchfell nicht richtig bewegen kann und dadurch zu viel Druck im Bauch- bzw. Beckenraum entstehen kann. Narben können Züge verursachen, die sich ebenfalls nachteilig auf die Gesamtsituation auswirken. Knochen können durch unterschiedliche Einflüsse in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sein, was insbesondere im Becken weitreichende Folgen haben kann. Dies und mehr wird geprüft und behandelt. 


Ich gebe in meiner Praxis zusätzlich ganz spezifische Tipps an die Patientin, sei es in Form von Übungen, Atemtechniken, Hinweise zur Haltung oder dem täglichen Umgang mit sich selbst . Das ist von Fall zu Fall ganz unterschiedlich und wird individuell auf die jeweilige Patientin abgestimmt.


Mein Ziel ist es, dass die Frau ihre Weiblichkeit wieder in vollen Zügen genießen kann.